SBS · AS-Elementierung 2027 · Schritt für Schritt
Die ausführliche Hilfe zur neuen DXF-Schnittstelle
Einheiten, Layer und Grundrissauswahl richtig einstellen. Vorschläge prüfen, Wandstärken abgleichen und in der vertrauten Oberfläche weiterarbeiten.
1. Schnellstart: von der Datei zur Wand
Die neue Schnittstelle liest den Plan in einer eigenen Vorschau ein und bereitet Wandvorschläge vor. Erst die bestätigte Übernahme legt echte Wände im AS-Projekt an.
- Ein Testprojekt öffnen oder anlegen und eine leere Zieletage auswählen.
- Den neuen DXF-Importer über „DXF einlesen“ starten und mit „DXF öffnen …“ die Datei laden.
- Die Dateieinheit bestätigen und mit „Abstand messen“ ein bekanntes Maß kontrollieren.
- Unter „MAUERWERK FÜR AUTOMATIK“ nur die passenden Wandlayer auswählen.
- Bei mehreren Grundrissen „Grundriss-Bereich wählen (2 Punkte)“ verwenden.
- Die Eignungsprüfung abwarten und die Begründung lesen.
- „An AS-Elementierung übergeben“ wählen. Alternativ „Nur Unterlage / manuell erfassen …“ verwenden.
- In AS-Elementierung Vorschläge, Wandarten, Steinsystem, Wandstärken, Höhen und Öffnungen prüfen.
- Mit „2. Alle markierten Wände übernehmen“ fortfahren und die abschließende Übersicht bestätigen.
- Die angelegten Wände in der vertrauten Oberfläche kontrollieren, nachbearbeiten und das Projekt speichern.
2. Projekt, Etage und Steindaten vorbereiten
Für die Übergabe benötigen Sie ein geöffnetes Projekt, eine gültige aktive Etage und die passende DXF-Freischaltung. Die automatische Übernahme verlangt eine leere Zieletage. Sind dort bereits Wände vorhanden, bietet der neue Weg die manuelle Ergänzung auf der DXF-Unterlage an.
- Für erste Versuche eine Projektkopie oder ein Testprojekt verwenden.
- Vor der Übergabe prüfen: Ist tatsächlich EG, OG oder KG als Ziel geöffnet?
- Das gewünschte Steinsystem muss geladen sein und gespeicherte Steine enthalten.
- Für weitere Geschosse die jeweilige Etage wählen und den entsprechenden Grundriss erneut übergeben.
Eine vorbereitete Übergabe legt nicht von selbst ein vollständiges Gebäude mit mehreren Geschossen an. Die Zuordnung zur richtigen Etage bleibt ein bewusster Arbeitsschritt.
Zum Hilfe-Inhalt ↑3. Welche Dateien und Zeichnungen eignen sich?
Der neue Reader verarbeitet DXF-Dateien. Die angezeigte DXF-Version dient zur Orientierung; sie entscheidet allein nicht, ob sich Wände automatisch erkennen lassen. Eine pauschale Zusage für jede Datei einer bestimmten Version ist daraus nicht ableitbar.
| Zeichnungsinhalt | Bedeutung für die Arbeit |
|---|---|
| Gerade, saubere Wand-Doppelkonturen | Gute Grundlage für die automatische Erkennung. Beide Wandseiten sollten auf demselben ausgewählten Wandlayer liegen. |
| Linien und Polylinien | Werden als Liniengeometrie aufbereitet. Auch geeignete interne Blockinhalte werden aufgelöst. |
| Bögen, Kreise, Ellipsen, Splines | Werden für die Vorschau in Linienabschnitte angenähert. Daraus folgt keine zugesagte Erkennung gekrümmter Wände. |
| Modellbereich | Wird eingelesen. Papierlayouts werden im dokumentierten Stand nicht übernommen. |
| Text, Bemaßung, Schraffuren | Werden im neuen Reader derzeit nicht dargestellt. Maßlinien, die als normale Linien gespeichert sind, können dagegen in der Geometrie vorkommen. |
| Externe Referenzen, fehlende Blöcke | Werden nicht automatisch vollständig nachgeladen. Importhinweise beachten. |
| Z-Koordinaten | Die Darstellung ist eine XY-Draufsicht. Räumliche Zeichnungen besonders sorgfältig prüfen. |
| DWG | Kein direkter Import. Im CAD-Programm oder mit einem geeigneten Konverter zunächst als DXF exportieren. |
Ein PDF, Scan oder Bild ohne Vektorkonturen ist keine geeignete DXF-Wandgeometrie. Idealerweise liefert das Planungsbüro einen aufgeräumten 2D-Grundriss im Modellbereich mit getrennten Wandlayern.
Größen- und Geometriegrenzen des dokumentierten Teststands
Der Reader akzeptiert Dateien bis 128 MB und höchstens 100.000 aufbereitete Liniensegmente. Stark verschachtelte oder sehr große Zeichnungen können weitere Schutzgrenzen erreichen. Bei einem Abbruch den CAD-Export auf das benötigte Geschoss und die benötigten Layer reduzieren. Block-Clipping (XCLIP) wird nicht angewendet; abgeschnittene Blockteile können daher sichtbar werden.
4. Dateieinheit und Maßstab richtig wählen
Eine Zeichnungseinheit kann beispielsweise 1 mm, 1 cm oder 1 m bedeuten. Die Schnittstelle bereitet die Übergabe in Millimetern auf. Eine Einheit im DXF-Kopf wird zur Bestätigung angeboten; sie ersetzt die Maßkontrolle nicht.
- Unter „DATEIEINHEIT“ die tatsächliche Zeichnungseinheit wählen.
- „Abstand messen“ anklicken.
- Zwei Enden einer bekannten Strecke wählen und das Ergebnis vergleichen. Die Messung im Importer erfolgt ohne Objektfang.
| Bekannte Strecke | Erwartete Anzeige |
|---|---|
| 4,00 m lange Wand | Ungefähr 4.000 mm |
| 17,5 cm Wanddicke | 175 mm |
Erscheinen etwa 4 mm statt 4.000 mm, zuerst die Dateieinheit korrigieren. Nicht versuchen, die fehlerhafte Skalierung durch extrem veränderte Wandstärkengrenzen auszugleichen.
5. Sichtbare Layer und Wandlayer unterscheiden
Die beiden Layerlisten erfüllen unterschiedliche Aufgaben:
| Bedienfeld | Aufgabe |
|---|---|
| „LAYER“ | Bestimmt die sichtbare Geometrie der Vorschau. Bei manueller Unterlagenübergabe werden die dafür ausgewählten sichtbaren Layer verwendet. |
| „MAUERWERK FÜR AUTOMATIK“ | Bestimmt die Konturen, aus denen Wandvorschläge gesucht werden. |
Mehrere Wandlayer lassen sich einzeln an- und abwählen. Mit „Gewählte Wandlayer anzeigen“ konzentrieren Sie die Vorschau auf diese Auswahl.
Für die Wandautomatik Wandkonturen wählen, beispielsweise „Mauerwerk“ oder einen entsprechenden CAD-Layer. Vermassung, Möbel, Treppen oder Fenster-/Türsymbole nicht pauschal als Wandkonturen aktivieren. Öffnungsvorschläge entstehen aus der ausgewerteten Wandgeometrie; ein Layer mit dem Namen „Fenster_Türen“ garantiert keine vollständige Öffnungserkennung.
Linien auf unterschiedlichen Layern werden für die Eignungsquote nicht miteinander zu einem Wandseitenpaar verbunden. Liegen zwei Seiten derselben Wand getrennt auf unterschiedlichen Layern, kann eine Bereinigung im CAD-Programm sinnvoll sein.
Zum Hilfe-Inhalt ↑6. Einen Grundriss aus einer Gesamtzeichnung auswählen
- Die gewünschten Layer sichtbar machen und bei Bedarf mit dem Mausrad hineinzoomen.
- Mit gedrückter linker Maustaste die Vorschau verschieben.
- „Grundriss-Bereich wählen (2 Punkte)“ anklicken.
- Eine Ecke und die gegenüberliegende Ecke eines Rechtecks um den gewünschten Grundriss anklicken.
- Benötigte Außenkonturen mit etwas Abstand vollständig einschließen. Nachbargeschosse, Ansichten und Schnitte außerhalb lassen.
- Auswahl prüfen; zum Zurücksetzen „Bereich aufheben“ verwenden.
Die Auswahl verändert die ursprüngliche DXF-Datei nicht. Sie begrenzt die vorbereitete Geometrie und die Vorschläge für die Übergabe; der ursprüngliche Koordinatenbezug bleibt erhalten.
Zum Hilfe-Inhalt ↑7. Automatik, Teilautomatik oder manuell?
Nach bestätigter Einheit und gewählten Wandlayern startet die Eignungsprüfung. Eine begonnene Bereichsauswahl muss zuerst abgeschlossen werden. Mit „Prüfung und Begründung anzeigen“ öffnen Sie die Einzelheiten.
| Empfehlung | Was sie bedeutet | Nächster Schritt |
|---|---|---|
| Automatik zur Prüfung empfohlen | Mindestens drei Vorschläge, mindestens 70 % gepaarte lange Konturlinien und keine berücksichtigten Auffälligkeiten. | Vorschläge übergeben und fachlich kontrollieren. |
| Teilautomatik empfohlen | Einige Vorschläge sind vorhanden, die Abdeckung ist geringer oder es gibt zusätzliche Auffälligkeiten. | Geeignete Vorschläge übernehmen und fehlende Abschnitte manuell ergänzen. |
| Manuelle Erfassung empfohlen | Keine eindeutigen geraden Wand-Doppelkonturen innerhalb der gewählten Grenzen. | Einheit, Layer und Bereich prüfen; bei Bedarf als Unterlage weiterarbeiten. |
| Einstellungen / Geometrie prüfen | Die aktuelle Auswahl lässt keine gültige Auswertung zu. | Hinweis lesen und die betreffende Einstellung korrigieren. |
Die Prozentangabe beschreibt den Längenanteil der ausgewählten langen Konturlinien, die zu Wandseiten gepaart wurden. Kurze Segmente unter 300 mm fließen in diese Längenquote nicht ein.
Änderungen an Einheit, Wandlayern, Suchgrenzen oder Grundrissbereich lösen eine neue Prüfung aus. Eine veraltete Empfehlung gilt nicht weiter. Vor automatischer Übergabe muss die aktuelle Prüfung beendet sein; die manuelle Unterlagenübergabe bleibt direkt verfügbar. Bei Überschreitung des Prüfzeitlimits von 30 Sekunden die Auswahl verkleinern.
Zum Hilfe-Inhalt ↑8. Suchgrenzen richtig einsetzen
Die Felder „Min. Stärke“, „Max. Stärke“ und „Max. Öffnung“ begrenzen die geometrische Suche. Die Vorgaben im neuen Importer sind 50 mm, 600 mm und 2.500 mm. Werte nur passend zum konkreten Plan ändern.
Eine zu enge Stärkenspanne kann echte Wände ausschließen. Eine sehr weite Spanne kann zusätzliche parallele Linien als Vorschläge zulassen. Liegen auffällig viele Stärken direkt an den Suchgrenzen, Einheit und Konturen nochmals prüfen.
Die Suchgrenzen sind etwas anderes als die spätere Außenwandgrenze. Die Suchgrenzen legen fest, welche Dicken überhaupt als Kandidaten infrage kommen. Die Außenwandgrenze ordnet erkannte Vorschläge vorläufig als Innen- oder Außenwand ein.
Zum Hilfe-Inhalt ↑9. Wandvorschläge und Farben verstehen
Nach der Übergabe öffnet sich bei einer geeigneten leeren Etage die Prüfung der Wand- und Öffnungsvorschläge. Soweit nötig mit „1. Vorschläge laden“ die Liste laden. Die Auswahlhäkchen bestimmen, welche Vorschläge übernommen werden sollen.
| Farbe | Bedeutung |
|---|---|
| Rot | Als Außenwand zugeordneter Vorschlag. |
| Grün | Als Innenwand zugeordneter Vorschlag. |
| Gelb | Grenzbereich innerhalb ±10 mm um die Außenwandgrenze: besonders prüfen. |
| Grau | Ausgeschlossener Vorschlag. |
Grün bedeutet nicht „Übernahme erfolgreich“. Die Farben beschreiben Vorschläge und ihre Zuordnung. Maßgeblich ist die bestätigte Übernahme und die anschließende Kontrolle der tatsächlich angelegten Wände.
Mit der Vorgabe „Außenwand ab (mm)“ = 175 wird eine Stärke ab einschließlich 175 mm als Außenwand vorgeordnet, darunter als Innenwand. Dicke Innenwände und dünne Außenwände bleiben möglich. Eine einzelne Zeile auswählen und mit „Wandart zuweisen“ korrigieren.
Nach einer Änderung der Grenze „Neu nach Stärke zuordnen“ verwenden und anschließend alle Einzelzuordnungen erneut prüfen. Eine vorher bewusst vorgenommene Einzelzuordnung wird bei der späteren Stärkenkorrektur berücksichtigt; eine bewusste komplette Neuzuordnung muss dagegen wieder kontrolliert werden.
Zum Hilfe-Inhalt ↑10. Steinsystem und geladene Grundeinstellungen
Im Übergabedialog das gewünschte Steinsystem ausdrücklich auswählen. Vorgeschlagen wird das beim Öffnen aktive gültige System; andernfalls kann das zuletzt für die Wandeingabe gemerkte gültige System vorgeschlagen werden. Ohne gültiges System mit gespeicherten Steinen erfolgt keine Übernahme.
„Geladene Grundeinstellungen und Übernahmewerte anzeigen …“ zeigt die wesentlichen Vorgaben vorab. Direkt vor dem Anlegen erscheint die Übersicht erneut zur Bestätigung.
- Projekt, Zieletage, Steinsystem und gespeicherte Steinanzahl.
- Mauerwerk oder Sichtmauer, gegebenenfalls gemerkter Verband.
- Horizontale Mörtelfuge sowie Start-, Mindest- und Maximalwert der unteren Mörtelfuge.
- Weitere angezeigte Mörtel-, Versatz-, Anschluss- und Rohdichtevorgaben.
- Deckenrandabschaler und sofortige oder spätere Wandberechnung.
- Wand- und Öffnungshöhen, Außenwandgrenze sowie gewählte Übernahmeoptionen.
Die Übersicht zeigt Kernvorgaben und ist keine vollständige Aufzählung sämtlicher Programmoptionen. Die beschriebene Bestätigung gilt für die automatische DXF-Übernahme; die bisherige manuelle Wandeingabe behält ihren Ablauf.
Zum Hilfe-Inhalt ↑11. Fehlende Steine und gleiche Wandstärken korrigieren
Ist für eine erkannte Stärke unter den geltenden Stein-, Rohdichte- und Sichtmauerbedingungen kein passender Stein verfügbar, erscheint vor dem Anlegen eine Rückfrage.
| Auswahl | Wirkung |
|---|---|
| Korrigieren und übernehmen | Eine Zielstärke mit passenden vorhandenen Steinen auswählen oder eingeben. |
| Zusätzlichen Stein anlegen | Für diesen Vorschlag einen zusätzlichen benutzerdefinierten Stein ausdrücklich erlauben. |
| Wand überspringen | Diesen Vorschlag nicht anlegen. |
| Übernahme abbrechen | Den Vorgang vor dem Anlegen beenden. |
Neu: Korrektur für weitere ähnliche Wandstärken
Das standardmäßig aktivierte Häkchen zeigt, wie viele weitere ausgewählte und noch nicht korrigierte Vorschläge innerhalb von ±1 mm zur ursprünglichen Stärke dieser Wand liegen. Für sie wird dieselbe Zielstärke übernommen. Zum Korrigieren nur der aktuellen Wand das Häkchen ausschalten.
Die Toleranz wird immer von der ursprünglichen Ausgangswand aus gemessen; sie wächst nicht über eine Kette ähnlicher Vorschläge weiter. Frühere Korrekturen werden durch eine spätere Gruppenentscheidung nicht überschrieben. Nicht angehakte Vorschläge und bereits im Projekt vorhandene Wände werden dadurch nicht umgestellt.
Die Erlaubnis für einen Zusatzstein und das Überspringen bleiben Einzelentscheidungen. Jede korrigierte Zielstärke wird weiterhin auf Steinverfügbarkeit geprüft. Ändert eine korrigierte Stärke die automatische Innen-/Außenwandart, werden die aktualisierten Vorschläge vor dem Anlegen nochmals zur Prüfung vorgelegt. Höhen kontrollieren und erneut übernehmen.
Zum Hilfe-Inhalt ↑12. Höhen, Fenster und Türen prüfen
Außen- und Innenwandhöhe werden getrennt festgelegt. Zusätzlich Fensterhöhe, Brüstung und Türhöhe in Millimetern prüfen. Die Erkennung einer Lücke allein bestimmt nicht zuverlässig, ob es sich um ein Fenster, eine Tür oder einen anderen Durchgang handelt.
- Jeden Öffnungsvorschlag als Fenster, Tür oder Ignorieren zuordnen.
- Bei Sammelzuordnungen kontrollieren, ob wirklich alle betroffenen Öffnungen derselben Art sind.
- Fensterhöhe plus Brüstung sowie Türhöhe mit der jeweils endgültigen Wandhöhe vergleichen.
Mit „Nur Wände übernehmen; Öffnungen anschließend bearbeiten“ lassen sich die Wände zunächst ohne Öffnungsübernahme anlegen. Fenster und Türen danach in der bisherigen Wandbearbeitung erfassen.
Unklare oder an einem Wandanschluss liegende Öffnungen gezielt prüfen und gegebenenfalls ignorieren und manuell ergänzen. Eine vollständig automatische Erkennung aller Fenster, Türen, Stürze und Brüstungen wird nicht zugesagt.
Zum Hilfe-Inhalt ↑13. Übernehmen und in der alten Oberfläche weiterarbeiten
- Nur die gewünschten Wände angehakt lassen.
- Steinentscheidungen, Wandarten und Höhen kontrollieren.
- „2. Alle markierten Wände übernehmen“ wählen.
- In der abschließenden Übersicht Steinsystem, Einstellungen und die endgültige Stärke jedes ausgewählten Vorschlags prüfen.
- Bestätigen. Vor dem Anlegen wird eine Projektsicherung angefordert; schlägt sie fehl, beginnt die Übernahme nicht.
- Die Abschlussmeldungen lesen. Übersprungene oder nicht angelegte Vorschläge im Grundriss kontrollieren.
Wann wird die bisherige Oberfläche aktiv?
Die Übergabe erzeugt native AS-Wände im Projekt. Nach Abschluss des Übergabedialogs beziehungsweise mit „Zur Zeichnung“ arbeiten Sie in der vertrauten Oberfläche weiter. Eine tatsächlich angelegte Wand im Grundriss markieren und über die bisherigen Funktionen die Wandansicht, Fenster/Türen, Wandpunkte oder Anschlüsse öffnen.
Wenn nur ein farbiger Vorschlag reagiert, zuerst prüfen, ob die Übernahme wirklich abgeschlossen wurde. Die sichtbare Unterlage und die Vorschlagsanzeige können weiterhin vorhanden sein. Erst die angelegte Projektwand lässt sich wie eine normale AS-Wand bearbeiten.
Vor dem Anlegen können Sie die abschließende Übersicht abbrechen; dadurch werden keine Wände angelegt. Scheitert die Erstellung, greift die vorhandene Import-Rücknahme. Bei einer Fehlermeldung das Ergebnis und die Projektsicherung prüfen, bevor Sie weiterarbeiten.
Zum Hilfe-Inhalt ↑14. Manuelle Erfassung und Teilautomatik
Fehlen klare Wandkonturen, bedeutet das nicht das Ende der Bearbeitung. Mit „Nur Unterlage / manuell erfassen …“ übergeben Sie die gewählte sichtbare Geometrie als Unterlage. Ohne Wandvorschläge kann die manuelle Erfassung direkt angeboten werden.
- In AS-Elementierung bei Bedarf „DXF-Viewports → Neue DXF-Unterlage: Wände manuell erfassen …“ wählen.
- Die Außenwandgrenze in Millimetern bestätigen.
- Wandanfang und Wandende anklicken. Der Modus unterstützt das Fangen von DXF-Linienendpunkten.
- Im Wanddialog Wandstärke, Höhe und Wandart kontrollieren.
- Mit „Weiter“ bestätigen und die Seite wählen, auf der die Wandstärke liegen soll.
- Weitere Wände in derselben Weise erfassen.
- Mit Esc oder der rechten Maustaste den manuellen Modus beenden.
Bei Teilautomatik zunächst die geeigneten Vorschläge auf einer leeren Etage übernehmen. Anschließend fehlende Abschnitte auf der Unterlage manuell ergänzen. Eine Unterlagenlinie selbst ist noch keine bearbeitbare Wand und kein natives Anschlussziel.
Zum Hilfe-Inhalt ↑15. Wandenden: automatische Stumpfstöße und manuelle Punkte
Im Übergabedialog ist „Wandanschlüsse als Stumpfstoß verbinden (Anschlusslücken bis 20 mm)“ vorbelegt und abwählbar. Nach dem Anlegen werden damit geeignete neue Wände verbunden.
Für einen bereits vorhandenen Grundriss steht „Baukörpereingabe → Wandverbindungen: Stumpfstoß automatisch …“ zur Verfügung. Die Lückentoleranz ist dort zwischen 0 und 50 mm einstellbar; Vorgabe 20 mm. Vor Bestätigung wird die Anzahl der geplanten Wandenden angezeigt, anschließend eine Projektsicherung erstellt.
Was wird automatisch behandelt?
- Eindeutige rechtwinklige Anschlüsse gerader Wände derselben Etage.
- Kleine Anschlusslücken innerhalb der gewählten Toleranz.
- Geeignete Überlappungen durch begrenztes Zurücknehmen bis zur Zielwandfläche.
- T-Anschlüsse zur durchlaufenden Wand; bei Ecken wird unter anderem die Außenwand als durchlaufende Wand bevorzugt.
Die vollständige Stirnseite muss zur Zielfläche passen. Mehrdeutige Ziele, größere Lücken, sehr kurze Reststücke und Konflikte mit Öffnungen bleiben zur Prüfung offen. Gesperrte, verzahnte, schräg geschnittene Wände und Wände mit Nischen werden nicht automatisch angepasst. Parallele Wandenden werden nicht über Türlücken hinweg zusammengezogen.
Weiterhin manuell mit „Wandpunkte bearbeiten“
Eine übernommene Wand wie bisher markieren und die vorhandene Wandpunkt-/Anschlussbearbeitung öffnen. Dort den betreffenden Endpunkt beziehungsweise Anschluss gezielt an die andere Wand anpassen. Das eignet sich besonders für Sonderfälle, große Lücken und Anschlüsse, die die Automatik bewusst offenlässt.
Die Automatik sperrt und gruppiert die Wände nicht. Die einzelnen Wände und ihre Anschlüsse bleiben mit den bisherigen Werkzeugen bearbeitbar. Die genaue Bedienfolge der alten Wandpunktwerkzeuge entspricht Ihrer vorhandenen Programmoberfläche.
Zum Hilfe-Inhalt ↑16. Vier unterschiedliche Werte nicht verwechseln
| Wert | Aufgabe |
|---|---|
| 175 mm – einstellbar | Vorgabe der Außenwandgrenze: ab dieser Stärke Außenwand, darunter Innenwand. |
| ±10 mm | Gelbe Kennzeichnung im Grenzbereich um die Außenwandgrenze. Ändert die Stärke nicht automatisch. |
| ±1 mm | Ähnlichkeitsbereich für die gemeinsame Wandstärkenkorrektur, bezogen auf die erkannte Ausgangsstärke. |
| 20 mm – bei Übergabe | Vorgegebene maximale kleine Anschlusslücke für die optionale Stumpfstoß-Funktion. Im separaten Menü sind 0–50 mm wählbar. |
17. Zentrieren, Speichern und erneut öffnen
Zum Einpassen der Zeichnung die vorhandene Zentrierfunktion beziehungsweise den mit „0“ bezeichneten Zentrierknopf verwenden. Die Ansicht berücksichtigt die aktive neue DXF-Unterlage und die native Zeichnungsgeometrie. Im Importer steht zusätzlich „Gesamtansicht“ zur Verfügung.
Nach der Kontrolle das AS-Projekt wie gewohnt speichern. Die angelegten nativen Wände gehören zum Projekt.
Für eine spätere Wiederverwendung die ursprüngliche DXF und die vorbereiteten Übergabedateien aufbewahren. Bei manuellem Dateiexport die Geometriedatei .tsv und die dazugehörige Vorschlagsdatei .tsv.walls zusammenlassen. Über „Neue DXF-Geometrie übernehmen …“ kann eine vorbereitete Übergabe erneut geladen werden. Bestehende Wände auf der Etage nicht versehentlich nochmals anlegen.
18. Häufige Fragen und schnelle Hilfe
| Beobachtung | Prüfen / Vorgehen |
|---|---|
| „Dateieinheit fehlt“, obwohl die DXF geladen ist | Links die tatsächliche Einheit bestätigen. Die Meldung betrifft die Einheit, nicht eine fehlende Datei. |
| Keine Wandvorschläge | Einheit, Wandlayer, Bereich und Suchgrenzen prüfen. Sind nur Achsen, Schraffuren oder unklare Konturen vorhanden, manuell auf der Unterlage erfassen. |
| Nur Teile des Grundrisses fehlen | Rechteck größer wählen; Linien müssen vollständig darin liegen. Auch Importhinweise zu nicht eingelesenen Objekten prüfen. |
| „Ungültige Etagennummer“ / Übergabe nicht abgeschlossen | Ein Projekt öffnen und eine gültige aktive Etage wählen. Für Automatik eine leere Zieletage verwenden; anschließend erneut übergeben. |
| Etage enthält schon Wände | Für automatische Vorschläge eine andere leere Etage wählen oder auf der vorhandenen Etage manuell ergänzen. |
| Grüne Wände sichtbar, aber keine Wandbearbeitung möglich | Grün ist die Innenwand-Vorschlagsfarbe. Abschluss der Übernahme kontrollieren und danach eine angelegte Projektwand markieren. |
| Keine passenden Steine | Ausgewähltes System, Stärke, Rohdichte- und Sichtmauerbedingungen kontrollieren. Stärke korrigieren, Zusatzstein bewusst erlauben, Vorschlag überspringen oder abbrechen. |
| Wandart nach Stärkenkorrektur geändert | Aktualisierte Liste und Höhen kontrollieren und erneut übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt wurden noch keine Wände angelegt. |
| Alte Einstellungen scheinen nicht geladen | Die Übergabe nutzt den aktuell geladenen Zustand. Gewünschte gespeicherte Grundeinstellung zuvor über die vorhandenen Funktionen laden. |
| Wandende bleibt offen | Toleranz, Winkel, Öffnungen und eindeutiges Anschlussziel prüfen. Sonderfall mit Wandpunkten/Anschlussbearbeitung manuell anpassen. |
| Prüfung dauert zu lange | Wandlayer und Grundrissbereich eingrenzen. Stark fragmentierte CAD-Geometrie möglichst bereinigt exportieren lassen. |
| Text oder Bemaßung fehlt | Diese Objekte werden im neuen Reader derzeit nicht dargestellt. Die Originalzeichnung zur Maßkontrolle heranziehen. |
| Unterlage nach Projektöffnung verschwunden | Unterlage erneut laden; die gespeicherten nativen Wände sind davon unabhängig. |
| DWG lässt sich nicht öffnen | Vorher nach DXF exportieren. Ein bloßes Umbenennen der Dateiendung reicht nicht. |
19. Abschlusskontrolle am Testprojekt
Vor dem Einsatz an einer vollständigen Planung diesen kurzen Ablauf mit einem überschaubaren Testgrundriss durchführen:
- Stimmen ein bekanntes Längenmaß und eine bekannte Wanddicke?
- Ist genau das gewünschte Geschoss ausgewählt?
- Sind Außen- und Innenwandarten fachlich richtig zugeordnet?
- Entspricht die endgültige Stärkenliste der beabsichtigten Korrektur?
- Ist das richtige Steinsystem aktiv, und stimmen die angezeigten geladenen Einstellungen?
- Passen Höhen, Brüstungen sowie Fenster- und Türzuordnungen?
- Sind Türdurchgänge offen geblieben und Wandanschlüsse plausibel?
- Lassen sich übernommene Wände und ihre Endpunkte in der alten Oberfläche bearbeiten?
- Sind ausgelassene Vorschläge kontrolliert und fehlende Abschnitte ergänzt?
- Bleiben Wände nach Speichern und erneutem Öffnen korrekt erhalten?
Die Schnittstelle erleichtert die Erfassung. Die fachliche Prüfung von Geometrie, Materialwahl, Öffnungen und Anschlüssen bleibt Teil der Planung.
Zum Hilfe-Inhalt ↑20. Stand dieser Hilfe
Diese Hilfe beschreibt AS-Elementierung 40.76.35 mit DXF-Importer 0.6, Stand 18.10.2026. Sie wurde anhand des aktuellen Quellstands und der enthaltenen Änderungshinweise erstellt.
Der Ausbau befindet sich in Erprobung. Insbesondere die neuesten Ergänzungen zu Stumpfstößen, Einstellungsbestätigung und gemeinsamer Wandstärkenkorrektur benötigen noch die abschließende praktische Prüfung unter Windows. Die Beschreibung ist keine Bestätigung, dass sämtliche Funktionen mit jeder CAD-Datei getestet wurden.
Die eigenständige DXF-Vorschau ersetzt für diesen Einleseweg den Aufruf des alten DXF-Readerfensters. Die übrige AS-Oberfläche und ihre vorhandenen Komponenten bleiben Bestandteil des Programms. Daraus lässt sich keine allgemeine Zusage ableiten, dass sämtliche bisherigen Installations- oder Grafikprobleme behoben sind.
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